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Die Ringbebauung, gelegen in direkter Nachbarschaft zum Augustusplatz mit Oper und Gewandhaus, zählt zu den markantesten Gebäude-Komplexen in Leipzig. Die 14 fünf- bis achtgeschossigen Wohnhäuser wurden 1953 - 1956 im Stil russischer Repräsentationsbauten unter der Leitung des Architekten Rudolf Rohrer erbaut - im Rahmen des nationalen Aufbauprogramms der DDR und unter den Motto Paläste für das Volk nach dem Vorbild der Stalinallee in Berlin. 

Zentraler Blickfang des Gebäudekomplexes ist das imposante Ring-Café, das sich in der Gebäudemitte mit großen Fensterfronten und großzügiger Terrasse erhebt. Reichhaltig ausgestattet mit Naturstein, Spiegeln, Hinterglasmalereien, Intarsien, imposante Leuchten und schmiedeeisernen Treppengeländern zählte es über vier Jahrzehnte zu den populärsten Veranstaltungs- und Gastronomieobjekten der Messestadt.

Unzählige Veranstaltungen machten es weit über die Landesgrenzen bekannt. Insbesondere zu den Frühjahrs- und Herbstmessen trafen sich hier zahlreiche Gäste aus aller Welt. Bei den Leipzigern selbst erfreuten sich vor allem die wöchentlich stattfindenden Tanztees besonderer Beliebtheit. Zumeist war das Ring-Café bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Nach langem Dornröschenschlaf knüpfen wir seit 2006 an diese Historie wieder an. Gern wird das Ring-Café z.B. für Tagungen, Symposien, Firmenfeierlichkeiten, Pressegespräche, Modeschauen, Bälle und private Feierlichkeiten gebucht.